T. Bohl

Prof. Dr. Thorsten Bohl

Mercoledi, 01.07.2015 / 13:30 – 15:30 / OLMA-Messen, Halle 9.1.2

Was bedeutet Qualität im Umgang mit Heterogenität?

Der Vortrag beleuchtet ein Thema, welches im deutschsprachigen Raum aufgrund veränderter Schulstrukturen zunehmende Bedeutung erlangt: Die Tendenz zu eher integrativen Schularten im Rahmen zwei- oder mehrgliedriger Schulsysteme bewirkt erhöhte und veränderte Ansprüche an Lehrerinnen und Lehrer. Die Thematik «Umgang mit Heterogenität» ist mit hohen programmatischen Erwartungen verbunden. Vielfach werden bei der Einführung heterogener Lerngruppen per se positive Folgen erwartet. Akteure der Systemsteuerung sowie Lehrerinnen und Lehrer stehen vor anspruchsvollen Herausforderungen, die alle Systemebenen betreffen. Für nachhaltige Lern- und Bildungsprozesse ist die Frage der qualitätsvollen Unterrichtsgestaltung besonders relevant. Im Vortrag liegt der Schwerpunkt auf empirischen Befunden zum Umgang mit Heterogenität im Unterricht: Sind heterogene Lerngruppen erfolgreicher als homogene Lerngruppen? Wie voraussetzungsreich sind Individualisierungs- und Differenzierungsmaßnahmen? Profitieren domänenspezifisch leistungsschwächere Lernende von leistungsstärkeren Lernenden? Welche Unterrichtskonzepte sind geeignet?

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